FAQ

Nein. Es ist etwas anderes. Wenn Sie wissen, dass das, was Sie geschrieben haben, genau so bleiben soll, Sie aber nicht ganz sicher wegen Fehlern sind, ist ein Korrektorat eben das, was angemessen ist. Da Korrekturarbeiten mit weniger (zeitlichem) Aufwand verbunden sind, kosten sie auch weniger. Spitzen schneiden beim Friseur kostet ja auch weniger als Dauerwelle und Extensions.

Nicht dafür, dass ich Kommafehler korrigiere oder Sätze umstelle. Nicht dafür, dass hier Software benutzt wird, die Sie sich auch selber kaufen könnten. Nicht dafür, dass Ihr Text zwischen Kaffee und anderer Arbeit „mal eben rangenommen“ wird.

Mein Honorar entsteht aus über 20 Jahren Erfahrung in der Erstellung, der Be- und Verarbeitung von Texten und im Lektorat. Für fundiertes Fachwissen und dafür, dass ich z.B. langjährige Beziehungen nutze – um aus Ihrem Text den besten zu machen, den Sie schreiben können.

Ich mache ausschließlich individuelle Angebote, die sich z.B. am erwartbaren Arbeitsaufwand, der Art der Arbeit oder deren Verwendung ausrichten. Seiten-, Zeilen- oder gar Wortpreise sind zwar immer beliebter geworden und geben dem Kunden Auskunft auf den ersten Blick, aber für einen standardisierten Preis darf man fairerweise auch nur einen standardisierten Arbeitsaufwand erwarten.

Nichts. Und es wäre anmaßend, etwas anderes zu behaupten, denn es gibt viele Menschen, die Sie an großer Erfahrung teilhaben lassen. Nehmen Sie das ruhig mit, es wird nicht schaden. Falsch ist aber die Annahme, diese Tipps ließen sich immer „eins zu eins“ übernehmen. Wie erfahren der Ratgeber im Internet oder im Buch auch sein mag: Es liegt z.B. einfach nicht jedem, mit Wörtern zu jonglieren. Und sich selber anzubieten (und darum geht es ja bei einer Bewerbung) ist vielen Menschen ein einziger Graus. Von 100 Bewerbungen erkennt ein erfahrener Personaler mindestens drei Viertel derer, die „nach Plan“ geschrieben sind. Das muss nichts heißen, aber….:

„Ich lese echt nicht jede Zeile bei Bewerbungen. Aber wenn ich doch merke, da hat sich einer Mühe gemacht und will mich wirklich überzeugen, dann lad‘ ich mir den auch ein.“ (O-Ton einer Geschäftsführerin im Sanitärgroßhandel)

Vergessen Sie bitte nicht: Einen „Bewerbungsratgeber“ zu veröffentlichen, als Personalchefin Bewerbungen zu lesen oder selber Bewerbungen zu verfassen – das sind drei völlig unterschiedliche Dinge.

Mit Stand vom 27. März 2020 haben 522 Bewerbungen meine Rechner verlassen: Von Auszubildenden im Einzelhandel über Krankenschwestern und Handwerksgesellen bis hin zum Tiefbau-Ingenieur und Verkehrspiloten.

Weil der PC nur das weiß, was ihm jemand vorher gesagt hat. Zugegeben – die automatischen Rechtschreibprüfungen sind wirklich gut geworden und finden eine Menge Fehler. Dummerweise bieten sie auch Alternativen an – und da gibt es dann u.U. eine 50-50-Chance, dass man sich richtig entscheidet. Oder eben falsch. Zudem gibt es viele Fälle, wo der Duden als referenzielle Instanz mehrere Varianten zulässt. Hier ist es dann oft eine Kontext-Frage oder entscheidet sich an Aspekten wie Lesbarkeit oder Verständlichkeit. Es gilt die alte Frage: Wie wichtig ist es Ihnen?

Eindeutig nein. Unseriöser ginge es auch nicht. Und bitte glauben Sie mir: Heilsversprechen der Art „Jetzt zum Traumjob mit der perfekten Bewerbung!“ sind Augenwischerei an der Grenze zur Lüge. Keine Bewerbung bringt Ihnen unmittelbar einen Job – sie kann immer nur die Tür z.B. ins Vorstellungsgespräch oder ins Assessment öffnen. Und was dann hinter dieser Tür passiert, kann niemand vorhersehen; niemand weiß mit Sicherheit, wie es nach der Bewerbung weitergeht. Dafür müsste man Chef oder Personaler, die wirtschaftliche Situation und personelle Struktur des Unternehmens und die Ansprüche der Team- oder Abteilungsleiter kennen und die komplette Bewerberkonkurrenz obendrein. Oder – alternativ – über fundierte Kenntnisse im Umgang mit Kristallkugeln verfügen. Aber was ich garantiere: Sie bekommen eine Bewerbung wie einen Maßanzug.

Die Frage ist: Ist es Ihnen wichtig? Sie haben die Sicherheit, dass Ihre Arbeit mit professionellen Argusaugen durchleuchtet, mit chirurgischer Präzision bearbeitet und mit sehr viel Erfahrung und Sprachgefühl feingefeilt wird. Ihr Text bekommt mehr Performance, und das kann zum Beispiel bedeuten: mehr Akzeptanz, mehr Auflage, mehr Referenz, mehr Bekanntheit durch mehr Leser. Sie erreichen größere Lesernähe, und Sie sichern sich das Wissen, dass aus Ihrer Arbeit die beste gemacht wird, die Sie schreiben konnten. Ist es Ihnen wichtig?

Auch die besten Autoren werden lektoriert. Manche Lektoren sind mit „ihren“ Autoren durch jahrelange Arbeit eng befreundet. Für professionell Schreibende ist ein Lektor so etwas wie… wie die Autowerkstatt ihres Vertrauens. Je besser Autor und Lektor sich kennen, je länger die Zusammenarbeit, umso besser werden die Ergebnisse. Das liegt z.B. daran, dass man als Autor – welchen Werks auch immer – oft blinde Flecken hat und quasi betriebsblind ist. Ein Autor hat ganz vieles im Kopf, das er nicht aufschreibt, weil es für ihn selbstverständlich ist – deswegen „funktionieren“ manche Romanfiguren nicht, deswegen fehlen manchmal Zusammenhänge im Text, deswegen fehlen oft Informationen, deswegen gehen Sprache und Duktus manchmal schlichtweg am Leser vorbei. Dinge, die Lektor und Autor zusammen angehen. Deswegen dauert es immer einige Zeit vom Manuskirpt bis zum gedruckten Buch.

Auch gute Texter arbeiten deswegen oft im Team: Schon drei Augen sehen mehr als nur zwei. Nein, Sie müssen keinen Lektor engagieren – aber Sie sollten.

Nein. Beim Friseur bekommen Sie ja auch nur eine neue Frisur – der Kopf bleibt derselbe. Er sieht halt nur nach dem Friseurbesuch besser aus. Also… im Idealfall jedenfalls… okay, der Vergleich birgt Fallen…

Ja wenn er sein Handwerk versteht. Arbeiten, die von mir lektoriert wurden, sind zweimal ins Rennen für Auszeichnungen gegangen, haben sehr gute Benotungen erlangt, sind als Artikel gelobt oder schlichtweg recht gut verkauft worden.

„Wir haben eine 8 gekriegt. Sie hat gesagt, dass sie so eine Note noch nie vergeben hat.“ (Physiotherapeutin nach Abschluss der Uni in Heerlen/NL)

Nein. In keiner Weise, auch wenn gelegentlich schon anderes behauptet wurde. Ihre Arbeit bleibt Ihre Arbeit – ohne Wenn und Aber. Unter Umständen müssen Sie angeben, dass und von wem korrigiert, lektoriert oder redigiert wurde. Ihre Urheberrechte werden davon aber in keiner Weise berührt. Meine Ansprüche enden mit der Erfüllung der vertraglichen Vereinbarungen.

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