„Ich hab doch schon was veröffentlicht – was soll ich mit einem Lektor?“

Auch die besten Autoren werden lektoriert. Manche Lektoren sind mit „ihren“ Autoren durch jahrelange Arbeit eng befreundet. Für professionell Schreibende ist ein Lektor so etwas wie… wie die Autowerkstatt ihres Vertrauens. Je besser Autor und Lektor sich kennen, je länger die Zusammenarbeit, umso besser werden die Ergebnisse. Das liegt z.B. daran, dass man als Autor – welchen Werks auch immer – oft blinde Flecken hat und quasi betriebsblind ist. Ein Autor hat ganz vieles im Kopf, das er nicht aufschreibt, weil es für ihn selbstverständlich ist – deswegen „funktionieren“ manche Romanfiguren nicht, deswegen fehlen manchmal Zusammenhänge im Text, deswegen fehlen oft Informationen, deswegen gehen Sprache und Duktus manchmal schlichtweg am Leser vorbei. Dinge, die Lektor und Autor zusammen angehen. Deswegen dauert es immer einige Zeit vom Manuskirpt bis zum gedruckten Buch. Auch gute Texter arbeiten deswegen oft im Team: Schon drei Augen sehen mehr als nur zwei. Nein, Sie müssen keinen Lektor engagieren – aber Sie sollten.

„Macht ein Lektor meine Arbeit wirklich besser?“

Ja – wenn er sein Handwerk versteht. Arbeiten, die von mir lektoriert wurden, sind zweimal ins Rennen für Auszeichnungen gegangen, haben sehr gute Benotungen erlangt, sind als Artikel gelobt oder schlichtweg recht gut verkauft worden. „Wir haben eine 8 gekriegt. Sie hat gesagt, dass sie so eine Note noch nie vergeben hat.“ (Physiotherapeutin nach Abschluss der Uni in Heerlen/NL)

„Berührt das Lektorat meine Urheberrechte?“

Nein. In keiner Weise, auch wenn gelegentlich schon anderes behauptet wurde. Ihre Arbeit bleibt Ihre Arbeit – ohne Wenn und Aber. Unter Umständen müssen Sie angeben, dass und von wem korrigiert, lektoriert oder redigiert wurde. Ihre Urheberrechte werden davon aber in keiner Weise berührt. Meine Ansprüche enden mit der Erfüllung der vertraglichen Vereinbarungen.